Das weibliche Hormonsystem verstehen: Ein Grundlagen-Guide für mehr Balance

Hormone – das sind kleine Botenstoffe in unserem Körper, die einen gewaltigen Einfluss auf unser Leben als Frauen haben. Sie beeinflussen nicht nur unseren Zyklus, sondern steuern auch unsere Energie, unsere Stimmung und sogar unser Gewicht. Als Female Health Coach erlebe ich täglich, wie wichtig es ist, die Grundlagen unseres Hormonsystems zu verstehen. Für alle „Neulinge“ auf dem Thema Hormongesundheit möchte ich in diesem Artikel daher eine Einführung geben.

Das weibliche Hormonsystem verstehen

Ein Grundlagen-Guide für mehr Balance

Was sind Hormone eigentlich?

Seitdem ich selbst vor vielen Jahren die „Pille“ abgesetzt habe, ist mir klar geworden, dass das Wort „Hormone“ im Deutschen Sprachgebrauch sehr uneindeutig verwendet wird. Denn um das vorweg zu nehmen: Die PILLE, enthält KEINE Hormone! Aber dazu später mehr…

Wenn wir von Hormonen sprechen, kannst du dir diese wie die Dirigenten in einem großen Orchester vorstellen. Sie geben den Takt an und sorgen dafür, dass alle Prozesse in unserem Körper harmonisch ablaufen. Es handelt sich also um Botenstoffe in unserem Körper, die von verschiedenen Drüsen (z.B. der Schilddrüse, den Nebennieren, den Eierstöcken, um nur ein paar zu nennen) produziert und über das Blut im ganzen Körper verteilt.

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Die wichtigsten Hormone im weiblichen Körper

Unser weiblicher Körper ist ein faszinierendes und vor allem sehr komplexes System, in dem verschiedene Hormone zusammenarbeiten. Jedes einzelne hat dabei seine ganz spezielle Aufgabe, und gemeinsam sorgen sie für unser Wohlbefinden. Nur wenn alle Hormone in der richtigen Menge vorliegen, funktioniert das System reibungslos.

Östrogen – unser „Weiblichkeitshormon“

  • Verantwortlich für die Entwicklung der weiblichen Geschlechtsmerkmale (wie Brüste, weibliche Körperkonturen und Entwicklung der Gebärmutter)
  • Beeinflusst Haut, Haare und Stimmung
  • Unterstützt den Knochenaufbau
  • Variiert im Verlauf des Zyklus

Progesteron – der „Ruhe-Bewacher“

  • Bereitet den Körper auf eine mögliche Schwangerschaft vor
  • Fördert erholsamen Schlaf
  • Wirkt beruhigend auf das Nervensystem
  • Wichtig für emotionale Balance

Weitere wichtige Hormon-Player

  • Schilddrüsenhormone: Unser Stoffwechsel-Motor und entscheidend für die Energieproduktion in unserem Körper
  • Cortisol: Unser Stresshormon, essenziell für die „Fight-or-Flight“ Reaktion
  • Insulin: Unser Blutzucker-Regulierer

Du möchtest wissen, wie diese Hormone im Verlauf des Zyklus schwanken und wie der Zyklus eigentlich abläuft? Dann lies hier weiter.

Hormone – unterschiedliche Typen, unterschiedliche Bausteine

Spannend ist übrigens: Nicht alle Hormone werden aus denselben Bausteinen hergestellt. Unsere Sexualhormone wie Östrogen und Progesteron sind sogenannte Steroidhormone, die hauptsächlich aus Cholesterin gebildet werden. Ja, richtig gelesen – Cholesterin ist also nicht nur der böse Buhmann, sondern ein essenzieller Baustein für unsere weiblichen Hormone! Andere Hormone, wie die meisten Schilddrüsenhormone oder Insulin, werden dagegen aus Proteinen und Aminosäuren aufgebaut. Und genau hier wird’s interessant: Auch wenn Östrogen und Progesteron primär aus Cholesterin entstehen, braucht dein Körper trotzdem ausreichend Proteine, um diese Hormone optimal zu bilden. Denn die Enzyme, die den Umwandlungsprozess steuern, die Transportproteine im Blut und die Rezeptoren, an die die Hormone andocken – all das besteht aus Proteinen. Ein ausgewogener Nährstoffmix ist also entscheidend für dein hormonelles Gleichgewicht.

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Anzeichen für hormonelle Ungleichgewichte

Als Hormoncoach begegnen mir täglich Frauen, die spüren, dass etwas mit ihrem Hormonsystem nicht stimmt. Oft haben sie bereits einen langen Leidensweg hinter sich, bevor sie die Zusammenhänge erkennen. Hier sind die häufigsten Anzeichen, die auf ein hormonelles Ungleichgewicht hindeuten können:

Vielleicht kennst du einige dieser Symptome:

  • Unregelmäßige Zyklen z.B. mal lang, mal kurz, ausbleibende Blutung usw.)
  • Stimmungsschwankungen
  • Gewichtsprobleme trotz gesunder Ernährung
  • Energiemangel
  • Schlafstörungen
  • Hautprobleme

Dies können Hinweise darauf sein, dass deine Hormone nicht optimal zusammenspielen.

Sinnvoll ergänzen

Viele Frauen suchen bei Symptomen wie Stimmungsschwankungen, Energielosigkeit oder Zyklusschwankungen nach zusätzlichen Unterstützungsmöglichkeiten. Wichtig dabei: Hormonelle Balance lässt sich niemals allein durch den „Einwurf einer Pille“ herstellen – sie ist immer das Ergebnis eines gesunden Lebensstils. Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung, gezieltes Stressmanagement und die Arbeit am eigenen Mindset.

Manchmal können Ergänzungen (sog. Supplements) diesen Prozess sinnvoll begleiten und unterstützen. Für gezielte Unterstützung während des Zyklus sind zum Beispiel die pflanzlichen und Mikronährstoff-Kombinationen von CARI Nutrition, wie etwa das PMS Balance* oder das PCOS Starterpaket*, eine bewährte Option. Diese enthalten sorgfältig ausgewählte Inhaltsstoffe, die das hormonelle Gleichgewicht fördern und typische Zyklusbeschwerden lindern können – immer als Ergänzung zu einem ganzheitlichen Lebensstil.

Was beeinflusst unser Hormonsystem?

Viele Frauen unterschätzen, wie sensibel unser Hormonsystem auf äußere Einflüsse reagiert. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle für unsere hormonelle Balance:

Unser Hormonsystem reagiert sensibel auf verschiedene Faktoren:

  1. Ernährung:
    • Bestimmte Lebensmittel können unsere Hormone unterstützen
    • Andere können sie aus dem Gleichgewicht bringen
  2. Bewegung
    • Regelmäßige, moderate Bewegung ist ein Hormon-Booster
    • Zu intensives Training kann sich negativ auswirken
  3. Stress
    • Chronischer Stress belastet das Hormonsystem
    • Entspannungsphasen sind essentiell
  4. Schlaf
    • Qualitativ hochwertiger Schlaf ist die Basis für hormonelle Balance
    • Regelmäßige Schlafenszeiten unterstützen den Hormonhaushalt

Nährstoffversorgung für deine Hormonbalance

Für eine gesunde Hormonbalance ist es wichtig, den Körper mit ausreichend Mikronährstoffen zu versorgen. Magnesium, Vitamin B6, Zink und Omega-3-Fettsäuren spielen eine zentrale Rolle bei der Produktion und Regulierung unserer weiblichen Hormone.

Hochwertige Nahrungsergänzungsmittel, die speziell auf die Bedürfnisse von Frauen abgestimmt sind, können bei Bedarf eine sinnvolle Ergänzung zur Ernährung darstellen. Produkte von Edubily bieten beispielsweise speziell formulierte Multivitamin-Komplexe*, die diese wertvollen Nährstoffe enthalten und den Körper ganzheitlich unterstützen können.

Der erste Schritt zu mehr Balance

Das Wichtigste ist, deinen Körper und seine Signale kennenzulernen. Beginne damit, ein einfaches Zyklustagebuch zu führen. Notiere dir:

  • Zykluslänge
  • Energielevel
  • Stimmung
  • Schlafqualität
  • Hauptsymptome

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Warum ist die Pille kein „Hormon“?

Ich habe eingangs schon erwähnt, dass es sich bei der Pille, die wir Frauen nur allzu leicht von unseren Gynäkologinnen und Gynäkologen verschrieben bekommen, wie ich aus eigener Erfahrung und leidvoller Geschichte weiß, nicht um Hormone im eigentlichen Sinne handelt. Dies ist einer der größten Irrtümer in der modernen Frauengesundheit, der leider auch von vielen Medizinern nicht ausreichend kommuniziert wird.

Denn Hormone – so wie ich die Bezeichnung in meinen Artikeln nutze – sind körpereigene Substanzen, die an ganz bestimmte, dafür vorgesehene Rezeptoren in unserem Körper andocken. In der Pille sind dagegen synthetische, also künstliche in einem Labor hergestellte, Moleküle enthalten, die in ihrer Stuktur zwar unseren körpereigenen Hormonen ähneln, die aber auf andere Weise wirken.

Die klassische Kombinationspille enthält zwei Arten von synthetischen Molekülen: ein künstliches Gestagen (z.B. Levonorgestrel oder Drospirenon) und ein künstliches Östrogen (Ethinylestradiol). Diese synthetischen Hormone wirken zwar ähnlich wie die körpereigenen Hormone, da sie an dieselben Rezeptoren andocken und damit den natürlichen Zyklus regulieren. Der entscheidende Effekt ist aber, dass sie eben nicht wie unsere natürlichen Hormone wirken, sondern den natürlichen Eisprung unterdrücken und damit eine Schwangerschaft verhindern. Das künstliche Gestagen sorgt dafür, dass kein Follikel heranreift und somit kein Ei freigesetzt wird. Gleichzeitig macht das künstliche Östrogen den Zyklus berechenbar und sorgt für eine regelmäßige Abbruchblutung.

Wichtig zu verstehen ist: Was wir während der Pilleneinnahme erleben, ist kein natürlicher Zyklus. Die monatliche Blutung ist keine echte Periode, sondern eine künstlich herbeigeführte Abbruchblutung, die durch das Pausieren der Hormongabe in der Pillenpause entsteht. Unser körpereigenes Hormonsystem wird währenddessen quasi „stillgelegt“.

📌 Merke:

  • Die Pille enthält synthetische Moleküle, keine echten Hormone
  • Sie besteht meist aus künstlichem Gestagen und Östrogen
  • Die „Periode“ unter der Pille ist eine künstliche Abbruchblutung
  • Unser natürlicher Zyklus wird während der Pilleneinnahme unterdrückt
  • Nach dem Absetzen muss sich das körpereigene Hormonsystem erst neu regulieren

Fazit: Dein erster Schritt zu hormoneller Balance

Unser Hormonsystem ist komplex, aber mit dem richtigen Wissen können wir aktiv zu seiner Balance beitragen. Wie du gesehen hast, spielen viele Faktoren zusammen: von der Ernährung über den Schlaf bis hin zum Stressmanagement.

Das Wichtigste ist, deinen Körper nicht als Gegner zu sehen, sondern seine Signale verstehen und unterstützen zu lernen. Hormonschwankungen sind keine lästigen Fehler, sondern Teil unserer weiblichen Natur – allerdings sollten sie uns nicht aus der Bahn werfen oder den Alltag zur Qual machen.

Vielleicht kennst du das: PMS-Symptome, die dich tagelang beeinträchtigen, Heißhungerattacken vor der Periode, oder das Gefühl, emotional Achterbahn zu fahren. Oft sind dies Anzeichen einer Östrogendominanz – einem Ungleichgewicht, das viele Frauen betrifft, ohne dass sie es wissen.

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Quellen:

https://www.frauenaerzte-im-netz.de/koerper-sexualitaet/zyklus-hormone

https://www.kenhub.com/de/library/anatomie/hormonsystem

https://www.springermedizin.de/hormone-ihr-einfluss-auf-mein-leben/23419264

Osterhaus, T. (2023). Der Blutwerte-Code. rivaverlag

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