Kollagen: Mehr als nur Beauty – Warum es für Frauen und ihre Hormone so wichtig ist

Mehr als nur Beauty – Warum es für Frauen und ihre Hormone so wichtig ist

Ich geb’s ja zu: Eigentlich bin ich nicht der Typ für Beauty-Trends. Hyaluron-Seren, fancy Detox-Kuren, grüne Pülverchen aus Bali – das alles löst bei mir eher Augenrollen als Begeisterung aus. Aber beim Trend „Kollagen“ sieht das ein bisschen anders aus. Und plötzlich hab auch ich so ein kleines Döschen Pulver in meiner Küche stehen. Ja, ich – die sonst predigt, dass keine „Wundermittelchen“ nötig sind, um hormonell ins Gleichgewicht zu kommen.

Warum ich trotzdem dazu gegriffen habe? Und ob Kollagen wirklich mehr kann, als deine Haut ein bisschen aufzupolstern? Lass uns das mal gemeinsam auseinandernehmen. Spoiler: Es geht nicht nur um Falten, sondern auch um Hormone, deinen Darm und einiges mehr.

Kollagen-Hype: Was ist da eigentlich dran?

Kollagen ist das am häufigsten vorkommende Protein in deinem Körper. Es hält Haut, Haare, Nägel, Knochen, Knorpel und Bindegewebe zusammen – quasi dein körpereigener „Kleber“ (Colla = Leim, daher der Name). Mit dem Alter nimmt die körpereigene Produktion ab – ungefähr ab Mitte 20 geht’s los, und das merkst du irgendwann an Fältchen, trockener Haut oder knirschenden Gelenken.

Klingt erstmal nach einem klassischen Beauty-Argument. Aber: Kollagen ist eben nicht nur Kosmetik von innen, sondern ein zentrales Strukturprotein, das viele Bereiche beeinflusst. Studien zeigen zum Beispiel, dass Kollagen-Peptide die Hautelastizität verbessern können (Proksch et al., 2014), Schmerzen bei Arthrose lindern (Bello & Oesser, 2006) und die Knochendichte unterstützen (König et al., 2018).

Und jetzt kommt’s: Auch für deine Hormone könnte es spannend sein.

Good to know

Die Studienlage ist teilweise von Herstellerfinanzierungen beeinflusst und die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat bisher keine offiziellen Gesundheitseffekte bestätigt. Die Effekte in Studien sind meist klein bis moderat und können durch Placeboeffekte verstärkt sein.

Hormone, Darm und Kollagen – wie hängt das alles zusammen?

Vielleicht fragst du dich: „Was hat mein Zyklus bitte mit meinem Bindegewebe zu tun?“

Mehr als du denkst!
Unser Hormonsystem ist eng mit der Darmgesundheit verknüpft. Dein Darm ist nicht nur für die Nährstoffaufnahme zuständig, sondern beherbergt auch das sogenannte Estrobolom – Bakterien, die beim Abbau und Recycling von Östrogenen helfen. Ist die Darmbarriere gestört (Stichwort „Leaky Gut“), kann das zu Entzündungen führen, die wiederum Hormone wie Cortisol in die Höhe treiben oder Östrogen aus dem Gleichgewicht bringen.

Und wo kommt Kollagen ins Spiel?

Erste experimentelle Studien, vor allem an Zellkulturen oder Tiermodellen, zeigen, dass Kollagen-Peptide die Darmbarriere stärken und Entzündungen im Darm reduzieren können (Chen et al., 2017). Humanstudien in diesem Bereich sind bisher sehr limitiert und daher sollte man diese Zusammenhänge noch vorsichtig bewerten.
Eine stabile Darmschleimhaut bedeutet: weniger Stress für dein Immunsystem, bessere Nährstoffaufnahme, und letztlich ein stabileres hormonelles Gleichgewicht.

Heißt übersetzt: Dein Darm entscheidet mit, wie gut deine Hormone arbeiten – und Kollagen kann diesen Darm unterstützen.

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Kollagen und Haut, Haare, Nägel – der Klassiker

Klar, die meisten landen bei Kollagen, weil sie sich ein „Glow-up“ für die Haut wünschen. Und ja, die Studienlage sieht gar nicht schlecht aus: Frauen, die über mehrere Wochen Kollagen-Peptide einnahmen, zeigten eine verbesserte Hautelastizität und weniger Falten (Proksch et al., 2014; Choi et al., 2019).

Für die Haare und Nägel gibt’s zwar weniger Studien, aber viele berichten, dass beides kräftiger und widerstandsfähiger wird. Ob das jetzt nur am Kollagen liegt oder auch daran, dass man nebenbei insgesamt bewusster lebt, sei mal dahingestellt – aber hey, beschweren will sich da keine.

Der wissenschaftliche Nachweis für positive Effekte auf Haare und Nägel fehlt bisher.

woman standing next to pink wall while scratching her head

Gelenke, Knochen und Co. – Kollagen als innere Stütze

Vielleicht kennst du das: Wenn die Knie bei jedem Treppensteigen knacken oder das Yoga plötzlich mehr ziept als früher. Kollagen könnte hier tatsächlich helfen. Studien belegen, dass Kollagen-Peptide Schmerzen bei Arthrose lindern (Bello & Oesser, 2006) und die Knochendichte bei postmenopausalen Frauen verbessern können (König et al., 2018).

Und da unser Hormonsystem eng mit der Knochengesundheit verbunden ist (Östrogenmangel = Osteoporoserisiko), ist das ein schöner Nebeneffekt: Kollagen unterstützt nicht nur die Knochen selbst, sondern indirekt auch ein hormonell sensibles System.

a scoop of powder sitting on top of a table

Nehme ich Kollagen? Ja – aber…

Jetzt kommt die ehrliche Antwort: Ja, ich nehme Kollagen.
Nicht, weil ich denke, dass es ein Wundermittel ist oder die Lösung für alle hormonellen Probleme. Sondern, weil es für mich ein sinnvoller Baustein ist.

In meiner Beratung starte ich fast nie mit Supplements – zuerst geht’s um Basics: ausreichend Protein, ein stabiles Stressmanagement, Darmgesundheit, guter Schlaf. Und ganz nebenbei erstmal Wissensaufbau, wie die Bausteine so ineinander greifen. Aber wenn die Basis steht, kann Kollagen eine schöne Ergänzung sein. Es spricht wissenschaftlich nichts dagegen, und die potenziellen Benefits sind so spannend, dass ich’s einfach ausprobieren wollte.

Und was soll ich sagen? Ich hab natürlich keine direkte Messung meiner Falten gemacht, und da die Effekte von Kollagen natürlich nicht von heute auf morgen eintreten, kann ich auch nicht sagen, ob es direkte Auswirkungen auf meinen Darm hatte. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden und bilde mir zumindest ein, dass meine Haut etwas „praller“ ist.

Ob das nur dem Pulver zu verdanken ist? Schwer zu sagen. Aber für mich fühlt’s sich stimmig an.

Meine Empfehlung

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Viele habe ich wegen des Geschmacks oder der Konsistenz nicht vertragen bzw. konnte sie kaum schlucken, ohne einen Würgereiz zu bekommen.
Leider musste ich deswegen sogar ganze Packungen teurer Produkte wegwerfen.
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Fazit: Baustein, kein Allheilmittel

Kollagen ist gerade gehypt – und manchmal nervt mich dieses Über-„Glow“ und „Anti-Aging“-Getue. Aber wenn man mal nüchtern auf die Daten schaut, gibt es durchaus solide Hinweise: für Haut, Gelenke, Knochen und vielleicht auch für die Darm- und Hormonbalance.

Wichtig ist mir: Kollagen ist ein Kann, kein Muss. Es ersetzt keine gesunde Ernährung, keinen guten Schlaf und keinen achtsamen Umgang mit Stress. Aber es kann ein Baustein sein, der dein Fundament stabiler macht.

Also: Wenn du neugierig bist, probier’s aus. Hör auf deinen Körper, schau, ob es dir guttut – und vergiss dabei nicht, dass wahre Balance nicht aus einem Trend kommt, sondern aus dir selbst. 💛


Quellen
  • Proksch E. et al. (2014). Oral intake of specific bioactive collagen peptides reduces skin wrinkles and increases dermal matrix synthesis. Skin Pharmacol Physiol. PMID: 24999899
  • Choi S.Y. et al. (2019). Effects of collagen tripeptide supplement on skin properties: A prospective, randomized, controlled study. Journal of Cosmetic Dermatology. PMID: 30681787
  • Bello A.E., Oesser S. (2006). Collagen hydrolysate for the treatment of osteoarthritis and other joint disorders: a review. Semin Arthritis Rheum. PMID: 17289216
  • König D. et al. (2018). Specific collagen peptides improve bone mineral density and bone markers in postmenopausal women. Nutrients. PMID: 30270775
  • Chen Q. et al. (2017). Collagen peptides modulate intestinal barrier function and inflammation in experimental models. Food Funct. PMID: 28275781

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