Als Hormoncoach ist es mir wichtig, dass du nicht nur deine Hormone verstehst, sondern auch, wie ganzheitliche Gesundheit und Prävention zusammenhängen. Mein Studium im Bereich Public Health liefert mir dafür die wissenschaftliche Grundlage – und genau davon profitierst du in meinem Coaching.
Der Begriff „Public Health“ ist in den letzten Jahren immer präsenter geworden – aber was steckt eigentlich dahinter? Viele denken vielleicht an Impfkampagnen oder Gesundheitsvorsorge, doch Public Health ist viel mehr als das! Es ist ein spannendes, interdisziplinäres Feld, das sich mit der Gesundheit ganzer Bevölkerungsgruppen beschäftigt – und genau dieses Wissen bildet die wissenschaftliche Grundlage meines Coachings für deine hormonelle Gesundheit.

Was ist Public Health überhaupt?
Public Health beschäftigt sich mit der Gesundheit ganzer Bevölkerungen. Ziel ist es, Krankheiten vorzubeugen, Risiken zu minimieren und das Wohlbefinden vieler Menschen zu fördern. Dabei geht es nicht nur um Symptome, sondern um das große Ganze: Lebensstil, Ernährung, Umwelt, Stress und soziale Einflüsse – alles Faktoren, die auch deinen Hormonhaushalt stark beeinflussen.
Während die klassische Medizin oft einzelne Patient*innen behandelt, schaut Public Health auf die gesamte Gesellschaft – und wie wir Rahmenbedingungen schaffen, damit möglichst viele Menschen gesund bleiben können.

Ziele von Public Health – was du davon hast
Public Health will jedem Menschen ermöglichen, gesund zu leben – egal welches Alter, Geschlecht, Herkunft oder Einkommen. Dafür werden Umfelder gestaltet, die Gesundheit fördern und Krankheiten verhindern. Neben körperlicher Gesundheit spielt auch die psychische Balance eine große Rolle – genau das, was wir im hormonellen Kontext oft suchen.
In meinem Coaching profitiert du direkt von dieser ganzheitlichen Sichtweise: Ich berücksichtige nicht nur deine Hormone, sondern auch Umweltfaktoren, Ernährung und Stressbelastungen – und wie sie zusammenwirken.
Prävention ist dabei das Zauberwort: Anstatt nur kurzfristig Symptome zu behandeln, wollen wir durch gezielte Maßnahmen dafür sorgen, dass das Hormonsystem langfristig stabil und ausgeglichen bleibt. Das bedeutet, Lebensbedingungen zu schaffen, die hormonelle Dysbalancen vermeiden oder frühzeitig korrigieren.
Public Health liefert dafür die wissenschaftliche Grundlage. Sie zeigt, wie zum Beispiel Luftqualität, Zugang zu gesunder Ernährung, Stressmanagement oder soziale Unterstützung die Gesundheit verbessern – und dadurch auch hormonelle Beschwerden vorbeugen können.
Zu Public Health gehören verschiedene Disziplinen, darunter Epidemiologie, Medizin, Ökonomie, Psychologie, Soziologie und Politikwissenschaft.
Woher kommt eigentlich Public Health?

Die Ursprünge von Public Health liegen in der Antike, doch erst mit der Industrialisierung entstanden moderne Gesundheitsbehörden, die auf Hygiene, Impfungen und bessere Lebensbedingungen setzten. Heute liegt der Fokus verstärkt auf der Prävention chronischer Erkrankungen – ein Thema, das auch für hormonelle Gesundheit sehr relevant ist.
Public Health und hormonelle Gesundheit – Herausforderungen heute
Unsere moderne Lebenswelt bringt viele Herausforderungen mit sich, die unser Hormonsystem belasten:
Stress und psychische Belastungen: Chronischer Stress wirkt sich negativ auf die Hormonbalance aus und kann beispielsweise die Produktion von Cortisol oder Sexualhormonen stören.
Umweltgifte: Chemikalien in Nahrung, Kosmetik oder Luft können hormonell wirksam sein („endokrine Disruptoren“) und die Regulation empfindlich stören.
Ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel: Übergewicht und metabolische Störungen sind häufig mit hormonellen Dysbalancen verknüpft.
Soziale Ungleichheit: Nicht alle Menschen haben den gleichen Zugang zu gesunder Ernährung, Bewegung oder Gesundheitsangeboten, was auch hormonelle Gesundheit beeinflusst.
Public Health-Forschung analysiert diese Faktoren und entwickelt Strategien, um die Belastungen zu reduzieren und die Bevölkerung besser zu schützen. Für Dich als Klientin bedeutet das, dass Du auf fundiertem Wissen basierende Empfehlungen bekommst, die genau auf diese Herausforderungen eingehen.
Mein Beitrag als Hormoncoach mit Public Health-Hintergrund
Mit meinem Studium und meiner Erfahrung in Public Health verbinde ich die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Gesundheit ganzer Bevölkerungen mit einem individuellen Coaching-Ansatz für Deine Hormongesundheit. Ich helfe Dir, Deine Lebensbedingungen hormonfreundlich zu gestalten – vom Ernährungsplan über Stressmanagement bis zu Tipps für einen gesunden Alltag.
Denn: Nur wenn wir unsere Hormone im Einklang mit unserem Umfeld betrachten, können wir langfristig Wohlbefinden und Gesundheit erreichen. Prävention und Public Health sind deshalb keine abstrakten Begriffe, sondern ganz konkrete Bausteine auf Deinem Weg zu hormoneller Balance.
Fazit
Public Health zeigt uns, wie wichtig die präventive Betrachtung von Gesundheit ist – und warum Hormongesundheit mehr als nur Biochemie ist. Sie ist eingebettet in Lebensstil, Umwelt und Gesellschaft. Mein Coaching macht diese Zusammenhänge für Dich verständlich und anwendbar, damit Du Deine Hormone stärken und Beschwerden vorbeugen kannst.

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Ab hier wirds ein bisschen nerdy, aber wer Bock hat, darf gern ein bisschen in mein Hirn abtauchen. Jetzt gehts um Persönlichkeiten, die mich selbst begeistern und meine Leidenschaft geweckt haben, etwas in der Welt zu verändern.
Bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten, deren Errungenschaften unser heutiges Leben stark prägen – meine Favoriten

Eine meiner liebsten Public-Health Persönlichkeiten, ist Ignaz Semmelweis (1818 – 1865). Der Wiener Arzt untersuchte Mitte des 19ten Jahrhunderts, warum so viele Frauen kurz nach der Entbindung ihrer Kinder in seinem Krankenhaus starben. Er fand heraus, dass die Ärzte, die die Frauen untersuchten, oftmals kurz vor diesen Untersuchungen an Leichen gearbeitet hatten. Sie erkrankten daraufhin am Kindbettfieber. Händewaschen oder Händedesinfektion war damals jedoch noch nicht verbreitet, da damals ganz andere Annahmen vorherrschten, wie Krankheiten entstehen würden (z.B. über schlechte Gerüche oder ähnliches). Dennoch wurden die Ärzte im Krankenhaus verpflichtet, sich die Hände zu desinfizieren, woraufhin die Sterblichkeit auf der Geburtstation erheblich sank. Ein absoluter Meilenstein!
Ignaz Semmelweis: ein bedeutender Pionier im Bereich der Hygiene und Infektionsprävention, der wesentlich zur Entwicklung von Public Health beitrug.

Auch Robert Koch (1843- 1910)war ein bedeutender deutscher Mediziner und Mikrobiologe, der wesentlich zur Entwicklung von Public Health beitrug . Er gilt als Begründer der modernen Bakteriologie. Er entdeckte die Erreger von Tuberkulose, Cholera und Milzbrand. Außerdem entwickelte er innovative Techniken zur Kultivierung und Färbung von Bakterien, die die mikrobiologische Forschung revolutionierten. Seine Arbeit legte den Grundstein für das Verständnis der Übertragung und Prävention von Infektionskrankheiten. Das 1891 gegründete und nach ihm benannte Robert-Koch-Institut ist heute eine zentrale Einrichtung für Krankheitsüberwachung und -prävention in Deutschland. Darüber hinaus forschte Koch auch zu tropischen Krankheiten und trug so zur Verbesserung der globalen Gesundheit bei.
Kochs Leistungen waren wegweisend für die Entwicklung von Public Health. Seine Erkenntnisse und Methoden bilden bis heute die Grundlage für die Bekämpfung und Prävention von Infektionskrankheiten weltweit.
John Snow (1813-1858) war ein britischer Arzt und Pionier der Epidemiologie, der einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung von Public Health leistete. Während des Cholera-Ausbruchs in London 1854 erstellte Snow eine Karte der Erkrankungsfälle und identifizierte eine kontaminierte Wasserpumpe als Infektionsquelle. Seine Arbeit gilt als Geburtsstunde der modernen Epidemiologie. Er nutzte statistische und kartografische Methoden, um die Verbreitung der Krankheit zu analysieren. So widerlegte Snow die vorherrschende „Miasmentheorie“ und bewies, dass Cholera durch verunreinigtes Wasser übertragen wird. Seine Erkenntnisse führten zu verbesserten Hygienemaßnahmen und Wasserversorgungssystemen in Städten. Snows Arbeit legte den Grundstein für evidenzbasierte Public Health-Interventionen und die Entwicklung moderner Seuchenbekämpfungsstrategien.
John Snows innovative Herangehensweise revolutionierte das Verständnis von Krankheitsausbreitung und -prävention und etablierte grundlegende Prinzipien der Public Health-Forschung und -Praxis.
Max von Pettenkofer (1818-1901) war ein bedeutender deutscher Hygieniker und Chemiker des 19. Jahrhunderts, der wesentlich zur Entwicklung der öffentlichen Gesundheitspflege beitrug. Er gilt als Begründer der experimentellen Hygiene und etablierte sie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin. Er entwickelte die Bodentheorie zur Verbreitung von Cholera und Typhus, die zwar später widerlegt wurde, aber wichtige Impulse für die Verbesserung der Stadthygiene gab. Pettenkofer untersuchte den Einfluss von Boden, Wasser und Luft auf die Gesundheit und legte damit Grundlagen für die moderne Umwelthygiene. Seine Forschungen führten zu bedeutenden Verbesserungen in der städtischen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. 1865 gründete er das erste Hygiene-Institut an der Universität München, was zur Etablierung der Hygiene als akademisches Fach führte.
Pettenkofers Arbeit war wegweisend für die Entwicklung der öffentlichen Gesundheitspflege und trug maßgeblich zur Verbesserung der Lebensbedingungen in Städten bei.
Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere wichtige Persönlichkeiten, die ich hier nicht genannt habe. Wie gesagt, hier handelt es sich nur um ein paar meiner persönlichen „Lieblinge“.
Übrigens gibt es in super vielen Städten eine Robert-Koch-Straße. Halte doch auch mal die Augen auf nach den anderen Namen!
In diesem Sinne: Bleib gesund!






